Start Politik + Wirtschaft Neujahrsbrief: DEHOGA Rhein-Hunsrück

Neujahrsbrief: DEHOGA Rhein-Hunsrück

Josef Mayer; DEHOGA-Kreisverband Rhein-HunsrückLiebe Kolleginnen und Kollegen,

ein ganz besonders Jahr liegt hinter uns. Was vor einem Jahr keinem von uns vermittelbar oder vorstellbar gewesen wäre, ist eingetreten. Eine Pandemie, die Corona-Krise, beschäftigt ein jeden von uns seit dem Frühjahr 2020.

Als sich das Virus mit einem rasanten Tempo auch nach Deutschland auf den Weg machte, konnte sich noch keiner von uns eine Vorstellung über die Auswirkungen für unsere Branche machen. Am 17. März kam dann in schriftlicher Form, was zuvor schon in den Medien bekannt worden war, der „Erlass zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten“. Unter Punkt 7 war zu lesen: „Die Maßnahmen nach Ziffern 1 bis 6 gelten ab 18. März, 0.00 Uhr und sind bis zum 19. April 2020 befristet.“

Was danach kam, hat sicherlich keiner vergessen. Hunderte Mails waren zu beantworten. Keiner konnte auf Fragen konkrete Antworten geben. Auf Anfragen an die Verwaltungen gab es nur unbefriedigende Antworten. Anträge zu Stundungen für Abgaben wurden erst nach mehreren Gesuchen genehmigt und so weiter. Am 15. Mai durften wir dann wieder unter strengen Hygienevorschriften öffnen.

In den touristischen Hochburgen auf dem Hunsrück und dem Rhein lebte das Geschäft wieder auf, konnte jedoch in keiner Weise die schweren finanziellen Verluste des Frühjahrs wieder ausgleichen. Viele Kollegen standen, und stehen noch heute, mit ihren Betrieben vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe.

Und dann kam, was jeder erahnte, der zweite Lockdown, der uns noch über den Jahreswechsel erhalten blieb.

Trotz der erneuten Verlängerung bis zum 31. Januar sehe ich persönlich noch kein Ende der Beschränkungen in Sicht. Wie lange genau diese dauern, das kann uns bis heute keiner sagen.

Das ganze vorweihnachtliche, das Weihnachts- und Silvestergeschäft hat uns Corona genommen. Jedoch, die Pandemie hat auch ihre „gute Seiten“. Zusammenhalt, den man vor der Pandemie nur unter Kollegen der „Welterbegastgeber“, der „Mittelrhein-Momente“ oder bei denen von „à la région“ kannte, wurde jetzt auch bei bisherigen Individualisten großgeschrieben. Man wurde kreativ, ermunterte sich gegenseitig und ist trotz der großen Einschränkungen nicht einfach erstarrt.

Die Zusammenarbeit mit heimischen Landwirten und Winzern wuchs stärker zusammen. Der Erhalt der Lieferketten, regionaler Produkte, muss am Leben, muss funktionell bleiben. 

Gemeinsam schaffen wir das! Gemeinsam sind wir stark! Und diese Gemeinsamkeit müssen wir nach der Krise noch ausbauen, damit unsere einzigartige Branche, die das Leben so lebenswert macht, ein noch größeres Ansehen bei unserer Regierung bekommt. Darum sehe ich, trotz der Pandemie, positiv in die Zeit nach der Krise.

Auf diesem Weg möchte ich unserem DEHOGA-Landesverband einen großen Dank aussprechen. Bei unserem Präsidenten Gereon Haumann und seiner Geschäftsführerin Anna Roeren-Bergs standen die Telefone in den vergangenen Monaten nicht still. Sie waren zu jeder Tageszeit erreichbar und hatten immer ein offenes Ohr. 

Mit Hilfe des gesamten Landesverbandes wurde jede Frage geklärt. Hierfür kann man nur Danke sagen.

Obwohl ein jeder von uns in dieser schwierigen Zeit große Sorgen hat, wünsche ich allen für das neue Jahr 2021 viel Kraft und Gesundheit!

Herzlichst euer

Josef Mayer
Vorsitzender DEHOGA-Kreisverband Rhein-Hunsrück

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