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Neuser unterstützt Initiative Seebrücke / sichere Häfen

Boppard. Der SPD-Europaabgeordnete Norbert Neuser begrüßt, dass endlich 47 minderjährige Flüchtlinge aus den griechischen Flüchtlingslagern von Deutschland aufgenommen wurden. Deutschland, mit ausdrücklicher Zustimmung durch Innenminister Seehofer, und weitere EU-Mitgliedstaaten haben sich entschlossen, in dieser wichtigen Frage voranzugehen.

Norbert Neuser: „Ich hatte bereits vor Weihnachten 2019 die EU-Kommissare Ylva Johanssen und Janez Lenarcic aufgefordert, dringend das Problem der heillos überfüllten griechischen Flüchtlingslager auf den Ägäis-Inseln Samos, Chios und Lesbos anzugehen. Beide haben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr engagiert, aber immer wieder scheitern gemeinsame Lösungen an der Verweigerung einiger Mitgliedsstaaten. Die Aufnahme von 47 minderjähriger Flüchtlinge ist eine verschwindend geringe Zahl angesichts Hunderter unbegleiteter Flüchtlinge, die immer noch in den Lagern ausharren müssen. Es kann in der Tat nur ein Anfang sein, und wir im Europäischen Parlament erwarten, dass noch andere EU-Mitgliedsländer zu ihren humanitären Verpflichtungen stehen.“

Die Zivilgesellschaft und auch viele Kommunen in Deutschland wollen selbst helfen und haben ihre Bereitschaft erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Die Kommunen unterstützen dabei die internationale Initiative SEEBRÜCKE, um sich gegen die Abschottungspolitik Europas zu engagieren. Norbert Neuser: „Die Initiative SEEBRÜCKE zeigt, dass die europäischen Werte wie Humanität und Solidarität mit Geflüchteten nicht nur Thema von Regierungen und Parlamenten sind, sondern tief in der Zivilgesellschaft verankert sind. Gut ist, dass in Rheinland-Pfalz, beispielsweise in Mainz, Ludwigshafen, Trier, Koblenz, Mainz-Bingen und im Rhein-Hunsrück-Kreis solche Vorhaben gestartet sind.“

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