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Gastronomen in Videokonferenz

Rettungsfonds muss kommen

Da der internationale und nationale Tourismus noch nicht angelaufen sind und auch heimische Kundschaft noch vorsichtig zurückhaltend die Gastronomie aufsucht, leben Hoteliers und Gastronomen im Land mehr schlecht als recht. Offen nannten einige Gastronomen während der Videokonferenz ihre Umsätze, laufende Kosten und Kreditbelastungen. All diese Beispiele machten deutlich, dass finanzielle Hilfen aus einem Rettungsfonds unverzichtbar sind.

Oster lobte die Arbeit des Dehoga („Er leistet in dieser Krise vorbildliche Arbeit für die gesamte Branche“), hörte auch Kritik, die sich an einige Bundespolitiker richtete, die sich derzeit aktiv für Urlaube im Ausland aussprechen. „Zunächst brauchen wir Kampagnen für Urlaub im eigenen Land“, so Haumann. Solange ausländische Touristen wegen der Coronakrise nicht wie gewohnt kämen, seien die Hotels und Pensionen auf deutsche Urlauber angewiesen, so Stimmen in der Videokonferenz, an der auch der Kreisvorsitzende der Dehoga Rhein-Hunsrück, Josef Mayer, teilnahm.

Einen Schritt in die richtige Richtung geht da Koblenz: „Wir starten eine Online- und Offline-Kampagne für Ferien in Koblenz und der Region“, so der Geschäftsführer der Koblenz-Touristik, Claus Hoffmann. „Die Stadt hat dafür 250.000 Euro bereitgestellt.“ Josef Oster versprach, die Videokonferenz zum Anlass zu nehmen, die Tourismusförderung des Landes kritisch zu hinterfragen. „Ich bedanke mich bei allen für diesen Meinungsaustausch. Ich habe jetzt einiges erfahren, was ich mit nach Berlin nehmen werde“, so Josef Oster.

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