Start Politik + Wirtschaft Einsatz von Drittstaatsangehörigen und Asylbewerbern als Erntehelfer

Einsatz von Drittstaatsangehörigen und Asylbewerbern als Erntehelfer

BMEL. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat eine sogenannte Globalzustimmung für den Einsatz von Drittstaatsangehörigen, Asylbewerbern und Geduldeten als Helfer in der Landwirtschaft erteilt. Die Regelung gilt für den Zeitraum vom 1. April bis 31. Oktober. Mit der Globalzustimmung können unbürokratisch weitere Arbeitskräfte für die Saisontätigkeit in der Landwirtschaft gewonnen werden.

Erntehelfer

Konkret geht es um eine befristete deutliche Verfahrenserleichterung bei der Beschäftigungsaufnahme. Die BA muss ihre Zustimmung zur Arbeitsaufnahme nun nicht mehr in jedem Einzelfall erteilen. Die Arbeitskräfte können so schneller ihre Beschäftigung in der Landwirtschaft aufnehmen. 

Die Globalzustimmung gilt für Asylbewerber in einer Aufnahmeeinrichtung, bei denen das Asylverfahren nicht binnen neun Monaten unanfechtbar abgeschlossen ist, Asylbewerber, die sich seit drei Monaten gestattet im Bundesgebiet aufhalten, die Beschäftigung von Personen mit einer Duldung und für Drittstaatsangehörige, deren Aufenthaltstitel diese Beschäftigung nicht erlaubt.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat damit auch eine deutliche Verbesserung für Drittstaatsangehörige erreicht, die bisher im Hotel- und Gaststättenbereich tätig waren. Personen aus Drittstaaten, die derzeit wegen der Schließung von Hotels und Restaurants beschäftigungslos sind, können ohne erneute Zustimmung der Arbeitsagentur bis Ende Oktober eine Beschäftigung in der Landwirtschaft aufnehmen.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Kontakt

    • Ihr Name (Pflichtfeld)

      Ihre E-Mail Adresse (Pflichtfeld)

      Betreff (Pflichtfeld)

      Ihre Nachricht