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Corona-Check für Lebensqualität

„Corona-Check für Lebensqualität“ schützt Gesundheit und sichert Freiheit
Vorsorge gegen Isolation und Einsamkeit in Pflegeheimen

„Corona-Check für Lebensqualität“ schützt Gesundheit und sichert FreiheitFrankfurt. Durch die Corona-Pandemie hat das Leben älterer Menschen in den Pflegeheimen besondere Aufmerksamkeit erfahren. Als Risikogruppe für eine Ansteckung und ihre Folgen wurden sie einem fürsorglichen Zwang unterworfen: Man hat sie vorsorglich eingeschlossen und ihnen Außenkontakte untersagt, auch zu ihren Angehörigen. Die Bilder mit weinenden und verzweifelnden Menschen haben sich uns eingeprägt, Berichte über Sterben in Einsamkeit haben für Empörung gesorgt. Dass Gesundheitsschutz nicht absoluten Vorrang hat vor anderen Grundrechten, ist zwischenzeitlich auch in der öffentlichen Diskussion deutlich geworden. Das inzwischen veröffentliche Rechtsgutachten des Mainzer Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Friedhelm Hufen hat dies untermauert.

„Dass es auch anders geht, beweisen inzwischen immer mehr Pflegeeinrichtungen. Sie haben aus der ersten Infektionswelle gelernt und Hygienekonzepte entwickelt, nach denen sowohl die in ihren Häusern lebenden älteren Menschen als auch die sie betreuenden Pflegekräfte so gut wie möglich vor Infektionen geschützt sind“, sagte Katrin Markus, Geschäftsführerin des Heimverzeichnisses. „Das beste Hygienekonzept nutzt aber nichts, wenn es nicht transparent wird und Außenwirkungen zeigt.“

Hier setzt das Heimverzeichnis an: Es bietet den Pflegeeinrichtungen einen „Corona-Check für Lebensqualität“ an, der im Kern Aussagen darüber macht, wieweit die Einrichtung auf ein Infektionsgeschehen im Hinblick auf COVID-19 vorbereitet ist und mit welchen Mitteln hiergegen vorgebeugt wird. Ferner werden Erhebungen darüber gemacht, ob sichere Kontakte zwischen den Bewohnern sowie ihren Angehörigen ermöglicht werden, die gewohnten Tagesabläufe aufrechterhalten bleiben und Interaktionen mit der Außenwelt unterstützt werden. Wichtig ist auch, dass die Verhältnismäßigkeit eventuell notwendiger einschränkender Maßnahmen mit allen betroffenen Gruppen erörtert wird.

„Inhaltlich basieren die Prüfkriterien auf Erkenntnissen und Forderungen aus der Wissenschaft, bei der Überprüfung auf die Praxistauglichkeit haben wir auf die Expertise erfahrener Einrichtungsträger zurückgegriffen“, ergänzt Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Instituts für Soziale Infrastruktur – ISIS, das die Prüfkriterien mitentwickelt hat. 

Das ergänzende Qualitätszeichen „Corona-Check für Lebensqualität“ bietet einerseits eine zusätzliche Orientierungshilfe für die älteren Menschen und ihre Angehörigen, andererseits ist es Qualitätsmaßstab für die Einrichtungen bei der Ausarbeitung ihrer eigenen Hygienekonzepte. „Wir rechnen damit, dass unser zusätzliches Angebot auf große Resonanz stößt“, unterstreicht  Geschäftsführerin Katrin Markus, „und damit zur Verbesserung der Lebensqualität für die älteren Menschen in den Pflegeheimen beiträgt“. 

Der „Corona-Check für Lebensqualität“ wird den Heimen, die bereits den „Grünen Haken für Lebensqualität“ erworben haben, kostenlos angeboten. Von den übrigen Heimen wird ein kostendeckendes Entgelt erhoben. 

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