Start Politik + Wirtschaft CDU: Modernisierung Bahnübergang Peternach – „jetzt Gas geben“

CDU: Modernisierung Bahnübergang Peternach – „jetzt Gas geben“

Boppard. Der Bahnübergang Peternach ist die Hauptverbindung in den Bopparder Hamm. Ein Nadelöhr. Stark frequentiert von Winzern, aber auch von Wandertouristen. Schon seit Jahren wird über die dringend notwendige Modernisierung des Bahnübergangs Peternach diskutiert. Im Sommer vergangenen Jahres hatte sich der Stadtrat auf Antrag der CDU mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Möglichkeiten einer Eisenbahnüberführung beziehungsweise Unterquerung mit in die Überlegungen einzubeziehen.

CDU: Modernisierung Bahnübergang Peternach – „jetzt Gas geben“Wie die DB Netze nun im Januar der Stadtverwaltung mitteilte, seien die notwendigen Vorplanungen für die Modernisierung nahezu abgeschlossen. Der vom Stadtrat geäußerte Wunsch, den Bahnübergang durch eine Eisenbahnüberführung zu ersetzen, würde die bisherigen Planungen gegenstandslos machen, so DB Netze weiter. Neue Vorplanungen müssten in Gang gesetzt werden, auch Grunderwerbsverhandlungen seien nötig. Die Stadt müsse sich zudem dazu bereit erklären, im Detail noch nicht zu definierende Kosten unter anderem für eine Machbarkeitsstudie und notwendige Neuplanungen zu übernehmen. Wann dann mit der Modernisierung oder gar dem Bau einer Eisenbahnüberführung wirklich begonnen werden könne, stünde in den Sternen.

Wichtig sei, „dass das Projekt nun so bald als möglich, spätestens jedoch bis zur BUGA 2029, hinter dem Pflug ist“, betont Wolfgang Spitz, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. „Vorrangig sollten uns jetzt die aktuellen Planungen der Bahn im Stadtrat vorgestellt werden“, so Reimund Möcklinghoff, Geschäftsführer der CDU-Fraktion in Stadtrat. „Vieles spricht dafür, dass wir uns mit den aktuellen Planungen der Bahn arrangieren könnten, auch im Interesse der Winzerschaft“, so Möcklinghoff.

„Wir haben mit Winzern gesprochen und Für und Wider einer insgesamt nur optimierten Wegeführung an der Bahnquerung Peternach ausgelotet“, informiert Alexa Bach, stellvertretende Ortsvorsteherin von Boppard. „Wir sollten uns dafür stark machen, noch Verbesserungen in den aktuellen Planungen der Bahn zu erreichen“, setzt sich Jörg Haseneier ein. „Dazu ist es aber erforderlich, die aktuellen Planungen nun zeitnah dem Stadtrat und auch der Winzerschaft vorzustellen“, so Haseneier weiter.

Unter anderem wurde mit Winzern über eine insgesamt zu verbessernde Abbiegemöglichkeit B 9 / Bahnquerung aus Richtung Spay kommend diskutiert. Wünschenswert wäre, zusätzlichen Parkraum für Wandertouristen vor der Bahnquerung zu erhalten, parallel zur B 9. Die Bahnquerung an sich sollte zwingend zweispurig und beidseitig mit Kraftfahrzeugen befahrbar sein.

„Sollten die Vorplanungen der Bahn tatsächlich so vorgeschritten sein, wie dies im Schreiben der Bahn an die Stadt dargelegt ist, dann sollte die mögliche zeitnahe Projektdurchführung nicht gefährdet werden“, fasst Alexa Bach die Vorstellungen der Bopparder CDU zusammen. „Wir sollten also Gas geben“, so der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Boppard, Tobias Kölzer.

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