Start Politik + Wirtschaft CDU will Investitionen in Jugendfeuerwehren fördern

CDU will Investitionen in Jugendfeuerwehren fördern

Bracht und Vogt betonen Wichtigkeit der Jugendarbeit – Engagement in der „Blaulicht-Familie“ unterstützen

Kreis. Die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis setzt sich dafür ein, dass auch Investitionen in die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehren durch das Land bezuschusst werden. Die Christdemokraten verweisen zudem auf ein Maßnahmenpaket der CDU-Landtagsfraktion zur Unterstützung des Engagements in der „Blaulicht-Familie“. „Unsere Feuerwehren leisten eine hervorragende Arbeit – besonders auch in der Jugendarbeit. Daher müssen sie bestmöglich auch vom Land unterstützt werden“, betont der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht. 

Hintergrund der Initiative des erfahrenen CDU-Abgeordneten sind Pläne von Kommunen, im Rahmen von notwendigen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen von Feuerwehrgerätehäusern auch Räumlichkeiten für Bambini- und Jugendfeuerwehren vorzusehen. Diese Investitionen in Jugendfeuerwehren sind jedoch durch das Land nicht förderfähig. Die Problematik besteht auch in Emmelshausen, Gondershausen und den Bopparder Stadtteilen Bad Salzig und Buchholz, wo sich Bracht gemeinsam mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Tobias Vogt bei Ortsvorsteher Rudi Bersch über die geplanten Feuerwehrmaßnahmen informierte. „Die Landesregierung betont zwar die Wichtigkeit der Nachwuchsgewinnung der aktiven Wehren, stellt dafür aber keinerlei Förderung bereit. Leider nur warme Worte und wenig Taten“, bemängelt Bracht. 

CDU will Investitionen in Jugendfeuerwehren fördern

Hinzu kommt, dass das Land bei Feuerwehr-Investitionen im Übrigen zwar eine bestimmte Ausstattung fordert, diese aber nicht fördert. Die vom Land ohnehin finanziell schlecht ausgestatteten Kommunen müssen demnach die gesamte Last allein tragen. „Die bisherige Förderpraxis im Jugendbereich reicht nicht aus, um unserem Nachwuchs eine ideale Ausbildungsmöglichkeit anzubieten. Wir fordern mehr Bereitschaft zur Unterstützung von der Landesregierung. Denn uns ist die Jugendarbeit wichtig“, betonen Bracht und Vogt unisono.

Die Christdemokraten verweisen auf die Jugendarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren als einen wichtigen Baustein zur Nachwuchsgewinnung. So gehörten nach bundesweiten Erfahrungen über die Hälfte bis zu zwei Dritteln der Feuerwehrangehörigen in den aktiven Einsatzabteilungen zuvor den Jugendfeuerwehren an. „Allein das zeigt die Wichtigkeit einer bestmöglichen Unterstützung der Jugendfeuerwehren“, betont Bracht. 

Die jüngste Forderung ergänzt das Paket, welches die Christdemokraten zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in der „Blaulicht-Familie“ geschnürt haben. Dabei stehen laut Bracht „mehr Wertschätzung, bessere Arbeitsbedingungen und Anreize für ein Engagement“ im Mittelpunkt. Daher setzen sich die Christdemokraten von einer Ehrenamtsrente über Prämien bei Dienstjubiläen bis hin zu höheren Aufwandsentschädigungen für Führungskräfte, Zuschüssen zu Führerscheinen und Anrechnungen von Ehrenamtszeiten als Wartesemester ein.

„Unsere Blaulicht-Familie leistet Tag für Tag einen herausragenden Einsatz für unsere Gesellschaft. Dieses Engagement gilt es bestmöglich auch durch das Land zu unterstützen“, verdeutlichen die beiden Christdemokraten Hans-Josef Bracht und Tobias Vogt.

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