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Vor-Tour der Hoffnung findet nicht statt

25Jahre VOR-TOUR der HoffnungWaldbreitbach/Rheinböllen. Geplant war ein beeindruckendes Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen der VOR-TOUR der Hoffnung mit vielen Veranstaltungen aufs ganze Jahr verteilt. Vielerorts wurden bereits menschenverbindende Aktionen und Aktivitäten in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Nordrhein-Westfalen für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder organisiert und standen vor der Verwirklichung. 22 Städte, Orte, Gemeinden und Einrichtungen hatten ihre Zusage gegeben, die Hoffnungsradler zu empfangen um gemeinsam „ein Fest im Zeichen der Hilfe“ zu feiern.

„Doch seit einigen Wochen müssen wir alle zusammen erkennen, dass etwas anderes stärker ist als unser (erneuter) Wunsch, auch in diesem Jahr für bedürftige Kinder kräftig in die Pedale zu treten. Die Menschen haben jetzt andere Sorgen“, so der regionale Mitorganisator der Vor-Tour Hans-Josef Bracht aus Rheinböllen.

„Die Corona-Pandemie hat unser Gemeinwesen, unsere Gewohnheiten und unsere Strukturen stark beeinflusst und wird uns möglicherweise noch eine sehr lange Zeit in Atem halten“, so die Sorge von Bracht und seinen Mitstreitern in der Region.

Hans-Josef Bracht: „Das Organisations-Team der VOR-TOUR der Hoffnung 2020 hat sich nach einer intensiven internen Diskussion und zahlreichen Gesprächen mit den wesentlichen Partnern der diesjährigen Tour, die besucht werden sollten, einstimmig dazu entschlossen, die diesjährige VOR-TOUR der Hoffnung abzusagen.“

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen und tut sehr weh, so Orga-Chef Jürgen Grünwald aus Waldbreitbach, aber sie war in der augenblicklichen existenziellen Krisensituation alternativlos. Derzeit ist verständlicherweise kein Unternehmer hinsichtlich von Spendenaktivitäten ansprechbar. Die Sorgen und Nöte haben eine ganz andere Dimension erreicht. Auch die Bürger, die Vereine, die Gesellschaften und Institutionen fühlen sich derzeit natürlich nicht mehr in der Lage, ihre gegebenen Zusagen einzuhalten.“
Die zum Jubiläumsjahr geplanten 25 landesweiten „Leuchtturm-Projekte“ sind dadurch zumindest teilweise leider auch in Frage gestellt. Der Spannungsbogen dieser Events umfasste die Bereiche Musik, Kunst, Sport, Show, Kabarett und Comedy sowie kindgerechte Aufführungen und hätte, vorsichtigen Schätzungen zur Folge, zusätzliche Spendeneinnahmen in Höhe von 100.000 Euro erbracht. Die Veranstaltungen bis zum 21. Juni sind zunächst abgesagt mit dem Hinweis, zu versuchen, diese im zweiten Halbjahr nachzuholen.

Besonders bitter ist die Absage für die Institutionen, Kinder-Kliniken, Elternvereine und Forschungseinrichtungen, die mit beachtlichen Summen hätten rechnen können. Zur Erinnerung: Im November 2019 wurden von den Hoffnungsradlern Spenden in Höhe von 615.831 Euro im Mainzer Landtag an 22 Institutionen (…davon 20 aus Rheinland-Pfalz) verteilt.

Diejenigen, die sich trotz der angespannten Situation dennoch in der Lage sehen, krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen, sind herzlich dazu eingeladen. Sie können ihre – der Situation angemessene Spende – auf eines der Sonderkonten der „VOR-TOUR der Hoffnung“
· DE63 5605 1790 0016 4820 69, KSK Rhein-Hunsrück
· DE70 5605 1790 0107 0134 01, KSK Rhein-Hunsrück
überweisen. Es wäre mit Sicherheit in dieser Situation ein besonders wertvoller Beitrag.

Hinweis: Auch die bundesweite TOUR DER HOFFNUNG 2020 wurde in der vergangenen Woche abgesagt.

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