Boppard. In der Kritik ste­hen wei­ter­hin die Eintrittspreise für das Bopparder Freibad. Die Senioren in der SPD Boppard haben jetzt ange­sichts der statt­fin­den­den Diskussionen nach­ge­legt und for­dern eine schnel­le Rückkehr zu sozi­al annehm­ba­ren Regelungen.

Viele Bürger kön­nen nicht nach­voll­zie­hen, war­um aus­ge­rech­net bei Familien, Kindern, Jugendlichen, Ehrenamtlichen und Menschen mit Beeinträchtigungen gespart wird. Kritisiert wer­den Bürgermeister, Stadtverwaltung und die Stadtratsmehrheit aus CDU und Bürger für Boppard für die­se Entscheidung.

„Das ist schon sozia­le Gleichgültigkeit, wenn man für Kinder ab neun Jahren vol­le vier Euro Eintritt erhebt, kei­ne Vergünstigung durch Familienkarten, 10er oder 50er Karten zulässt und Behinderten und ihren Begleitpersonen kei­ne Ermäßigung gewährt“, so die SPD-Vertreter.

Hinzu kom­me für Kinder und Jugendliche noch der Wegfall des Deutschland-Tickets in den Ferien, sodass die Fahrt per Bus zum Schwimmbad eben­falls gezahlt wer­den muss.

Auch der Wegfall der Vergünstigungen für Ehrenamtler sei ein Unding. Am 19. Mai 2023 hat Bürgermeister Haseneier fei­er­lich die Einführung der Ehrenamtskarte in Boppard als beson­de­res Modell gelobt. Jetzt bleibt den Ehrenamtlern nur noch Kopfschütteln und Unverständnis ange­sichts die­ser Entscheidung gegen das Ehrenamt durch den Bürgermeister.