Engagiertes Team stärkt Kernkompetenzen und sichert ver­läss­li­che Versorgung 

Boppard. Das Krankenhaus Heilig Geist, eines von ins­ge­samt fünf Standorten des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, passt sein Leistungsspektrum an und fokus­siert sich zukünf­tig auf Kernkompetenzen, um auch wei­ter­hin eine zukunfts­ori­en­tier­te Versorgung in Boppard anzu­bie­ten. Dazu die Kaufmännische Direktorin Eva Reichert:  „Insgesamt die­nen die Maßnahmen der lang­fris­ti­gen Sicherung des Klinikstandorts sowie der Anpassung an die sich wan­deln­den poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Rahmenbedingungen.

Die Maßnahmen im Überblick: Die Chirurgie schließt und der Fokus des Hauses liegt künf­tig noch stär­ker auf den eta­blier­ten medi­zi­ni­schen Schwerpunkten Geriatrie, Innere Medizin, Psychosomatik, Wundmedizin und Plastische Chirurgie. Das GK-Mittelrhein bie­tet der Region jedoch star­ke Partner im Verbund. „Das gesam­te Behandlungsspektrum der Unfallchirurgie bis zum Schwerstverletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaft (Arbeitsunfälle), dem regio­na­len Traumazentrum und dem aner­kann­ten Zentrum für Querschnittlähmung steht in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Ev. Stift St. Martin in Koblenz zur Verfügung. Das gesam­te all­ge­mein- und vis­ze­ral­chir­ur­gi­sche Behandlungsspektrum hin­ge­gen wird in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Kemperhof in Koblenz abge­bil­det“, erläu­tert Alexandra Kiauk, Geschäftsführerin im GK-Mittelrhein.

Die bis­he­ri­ge Intensivstation wird in eine IMC-Einheit umge­wan­delt. Die Abkürzung steht für Intermediate-Care-Einheit, ein Bereich für Patienten, die eine eng­ma­schi­ge Überwachung und inten­si­ve­re Betreuung benö­ti­gen, aber nicht mehr auf der Intensivstation behan­delt wer­den müssen.

Die Zentrale Notaufnahme schließt. Patienten mit soge­nann­ten Alltagsnotfällen wer­den ganz­jäh­rig rund um die Uhr von einem Erstversorgungsteam bei einem aku­ten, medi­zi­ni­schen Problem, das sehr unan­ge­nehm oder schmerz­haft sein kann, aber nicht lebens­be­droh­lich ist, behandelt. 

„Es han­delt sich um Beschwerden, die akut ärzt­lich abge­klärt wer­den soll­ten, aber kei­ne Behandlung in der Krankenhaus-Notaufnahme erfor­dern“, erklärt Eva Reichert. Wichtig: Bei lebens­be­droh­li­chen Symptomen wie Atemnot, Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit, star­ken Blutungen oder einem Verdacht auf Schlaganfall soll­te statt der Fahrt ins Krankenhaus immer sofort der Rettungsdienst unter 112 geru­fen werden.

Mit der Weiterentwicklung setzt das Heilig Geist auch auf eine kon­se­quen­te Bündelung sei­ner Kräfte. Ziel ist es, die vor­han­de­ne medi­zi­ni­sche Expertise noch kla­rer zu pro­fi­lie­ren, Abläufe wei­ter zu stär­ken und die Versorgung in den Kernbereichen nach­hal­tig abzu­si­chern. Besonders in den fünf genann­ten Bereichen ver­fü­gen die Teams vor Ort über jahr­zehn­te­lan­ge Erfahrung und hohe fach­li­che Kompetenz. Diese Schwerpunkte sol­len im Sinne einer Regioklinik wei­ter aus­ge­baut und in ihrer Bedeutung für die regio­na­le Gesundheitsversorgung gestärkt werden.