Brey. Eine historische Filmreise mit Hermann Rheindorf – im Breyer Bürgerhaus am 14. März, 19 Uhr. Seit Jahrhunderten ist das Rheinland Ziel in- und ausländischer Touristen – und dieser Boom hält bis heute an. Burgen, Schlösser, Kirchen, Städte, Wein und eine vielfältige Landschaft charakterisieren unsere Heimat.
Als die Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden wurde, hielten Fotografen ihre Eindrücke auf Fotos, später in Filmen fest. Hermann Rheindorf, Filmemacher aus Köln, hat akribisch weltweit die ältesten Fotos und Filme über das Rheinland aufgespürt und zusammengetragen. Über 800 verschiedene Sequenzen wurden zusammengeschnitten, die alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen aufwendig koloriert und vertont. Entstanden ist ein einmaliger Film von einer Reise von Köln nach Mainz, natürlich auch mit historischen Aufnahmen aus unserer unmittelbaren Heimat.
Es gibt verschiedene Filme von Hermann Rheindorf aus seiner Heimat Köln und dem Rhein. Gezeigt wird eine Reise, Anfang des 20. Jahrhunderts, von Köln bis Mainz. Und – Hermann Rheindorf wird eigens nach Brey kommen, um den Film zu präsentieren und interessante Einblicke in seine Arbeit zu gewähren.
So haben Sie unsere Heimat noch nicht gesehen
Wir kennen den Rhein vor 100 Jahren von Fotos und Filmen nur in Schwarz-Weiß. Wie wirkt alles anders, wenn ein altes Dampfschiff in den Jahren 1900 bis 1920 vor grünen Weinbergen und blühenden Wiesen, unter blauem Himmel bei strahlender Sonne, gemächlich den Rhein hinunterschippert?
Sie werden über 100 Jahre alte, historische Aufnahmen sehen, die durch die Kolorierung einen ganz anderen Charme bekommen haben. Auch Bilder unserer unmittelbaren Heimat sind dabei: Koblenz, Rhens, die Marksburg, der Bopparder Hamm und Bad Salzig, St. Goar und Oberwesel. Alte, längst ausgestorbene Handwerks- und Dienstleistungstraditionen rund um den Fluss werden gezeigt.
Karten zu 10 Euro gibt es im Vorverkauf bei der Druckerei Demmel, Rheingoldstraße 35, und bei Michael Born, Tel. 02628 3975.

























