Start Aktuell Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein erstellt Radwegekonzept

Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein erstellt Radwegekonzept

Emmelshausen. Fahrradfahren ist in, besonders bei den E-Bikes gibt es einen wahren Boom und das nicht erst in Corona-Zeiten. Vielfältige Förderprogramme unterstützen den Bau von Radwegen, Abstellanlagen und Ladestationen. Diese Radwege werden dann sowohl für den Alltagsverkehr als auch für touristische Touren genutzt.

Um diese vielfältigen Möglichkeiten zu strukturieren, möchte die Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein ein Radwegekonzept erstellen. Hierfür wurde vor einem Jahr ein Förderantrag beim Land gestellt, der jetzt vom Wirtschaftsministerium genehmigt wurde. Der Auftrag an das Buchholzer Büro Stadt-Land-Plus ist vergeben und die Planung kann starten.

Ein gewisses Grundgerüst, auf das die Planung aufbaut, ist schon da. Das sind die knapp 100 Kilometer HBR-beschilderten Radwege, wobei als wichtigste Achsen der Rhein-Radweg, der Schinderhannes-Radweg auf der alten Bahntrasse und der Radweg von Emmelshausen zur Untermosel zu nennen sind. Auch gibt es unterwegs teilweise schon gute Anbindungen in die einzelnen Orte.

Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein erstellt Radwegekonzept

Aber es bleibt noch einiges zu tun: „Durch die E-Bikes kann man das Thema ganz anders angehen. Da, wo vorher durch starke Steigungen natürliche Grenzen gesetzt waren, wird ein Radweg jetzt erst richtig interessant. Besonders in unserer Verbandsgemeinde mit einem Höhenunterschied von fast 500 Meter ist das eine tolle Sache“, sagt Bürgermeister Peter Unkel.

Thomas Biersch von der Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein, der für das Konzept zuständig ist, schweben, auch schon im Hinblick auf die BUGA, weitere Verbindungen vom Hunsrück zum Mittelrhein und auch ein BUGA-Höhenradweg entlang der schönsten Aussichtspunkte vor. „Es wird ja oft zwischen Touristik- und Alltagsradverkehr unterschieden. Aber die meisten Radstrecken werden von beiden Gruppen genutzt. Ein BUGA-Höhenradweg würde beispielsweise auch die Rheinhöhengemeinden verbinden“, so Thomas Biersch.

Aber natürlich ist auch der reine Alltagsverkehr (Anbindung der Schulen, Radweg von Emmelshausen nach Halsenbach oder auch innerörtliche Wegeführungen) Thema des Konzeptes. Auch eine Abstimmung mit dem LBM, den Naturschutzbehörden und den benachbarten VGs, die ebenfalls an solchen Konzepten arbeiten, ist obligatorisch. Die Planer greifen auf Vorschläge aus dem Radforum Rhein-Hunsrück aus dem vergangenen Jahr zurück. Wer also dort schon Vorschläge gemacht hatte, braucht diese nicht mehr einzureichen. Neue Vorschläge können aber gerne bei der TI-Hunsrück-Mittelrhein gemacht werden.

Info: Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein, im ZAP, Rhein-Mosel-Straße 45, 56281 Emmelshausen, Tel. 06747 93220, info@das-zap.de, www.hunsrueck-mittelrhein.de.

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