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Training zuhause stärkt Körper und Psyche

Training zuhause

Region. Die Corona-Pandemie hat während der vergangenen Monate unser Leben einschneidend verändert. Durch Teil-Lockdown und Homeoffice stieg die Anzahl der täglichen Stunden in den eigenen vier Wänden deutlich an. Hinzu kommt, dass durch Kontaktbeschränkungen und der Schließung von Sport- und Freizeitangeboten das wegbricht, was Körper und Psyche in einer gesunden Balance hält. Das Leben und Arbeiten Zuhause sorgt durch die Reduzierung sozialer Kontakte durch Mangel an Bewegung für eine Mixtur, die im harmlosen Fall zu Unwohlsein führt und im schlimmsten Fall krank macht. Doch das muss nicht sein. Man kann die Coronakrise auch nutzen, um sich intensiv damit zu beschäftigten, wie man dauerhaft gesünder lebt. Ernährungsumstellungen sowie Sport- und Entspannungsübungen zuhause können unsere Lebensqualität nachhaltig verbessern.

Vieles ist möglich
Natürlich kann das Sport- und Bewegungsprogramm in den eigenen vier Wänden, auf Balkon oder Terrasse nicht das herrliche Miteinander in Sportvereinen und Fitnessstudios ersetzen. Aber eine sinnvolle Ergänzung kann es auch dann sein, wenn alles wieder wie gewohnt geöffnet ist. Und nicht alles ist nur mit viel Geld möglich, mit etwas Fantasie kann man auch im Wohnzimmer, Treppenhaus und dem eigenen Büro etwas für die körperliche und seelische Fitness tun. Fakt ist: Spaziergehen alleine hält nicht ausreichend fit und das Laufen im Winter ist auch nicht jedermanns Sache. Mit Wasserflaschen, Getränkekisten, Stuhl, Yogamatte, kleinen Hanteln, Gymnastikball, Theraband und Faszienrolle kann man sich für kleines Geld große Möglichkeiten für Training zuhause ermöglichen. All diejenigen, die in der „Vor-Corona-Zeit“ in Sportvereinen und Fitnessstudios trainiert haben, können mit diesen Geräten viele der vertrauten Übungen auch zuhause machen. Damit man bei den Bewegungsausführungen keine Fehler macht, kann man sich sicherheitshalber im Internet Anleitungen und gefühlt unzählige viele Ideen holen. Von kostenlosen Tipps bis zu recht günstigen Fitness-Apps – hier sollte man allerdings unbedingt auf die Kündigungsfristen achten – findet man alles, was „Muskeln“ und „Köpfchen“ brauchen. Für alle, die über eine recht gute Grundfitness verfügen, gibt es auch intensive „Work-Out-Programme“, mit denen man sich im Homeoffice in der Mittagspause oder nach Feierabend auspowern kann.

Laufband, Stepper, Radergometer
Während der vergangenen Monate haben sich viele online Cardiogeräte angeschafft. Das Ausdauertraining am offenen Fenster auf Laufband und Rad-Hometrainer steht hoch im Kurs. Natürlich sollte man sich unbedingt ärztlich checken lassen, bevor man Zuhause loslegt. Schnell kann man sich gefährlich überlasten. Zunehmend beliebt sind auch hier Apps, die sich mit Laufband und Rad koppeln lassen. Dann kann man virtuell reale Strecken laufen oder radeln und sich auch mit anderen online verabreden. Dann läuft oder radelt man über Strecken, die entweder virtuell am Fernseher oder i-Pad dargestellt werden oder in „realer Optik“ beispielsweise über Google Earth ins eigene Zimmer übertragen werden. Bei einer Tour durch herrliche Alpenlandschaften und über spektakuläre Pässe kann man sich sogar per Headset mit dem Lauf- oder Radpartner unterhalten.
Für trainierte Radsportler sind Apps auf dem Markt, mit denen man nahezu alle berühmten Rennstrecken im Wettkampfmodus nachradeln kann. Immer ist man im Feld mit weltweiten Konkurrenten unterwegs, die es teilweise richtig krachen lassen. Und auch an Liverennen kann man teilnehmen: Im Fernseher sieht man sich dann im Kampf um jede Position und wird im Ziel sofort in der Ergebnisliste aufgeführt.
Fazit: Training zuhause erlebt durch Corona einen Boom. Von soften Entspannungsübungen über gesunde Fitnessübungen bis zum knallharten Wettkampfsport ist alles möglich. Sieht man von hochwertigen Laufbändern und Indoorrädern ab, ist vieles kostenfrei beziehungsweise für kleines Geld möglich.
[von unserem Redakteur Jürgen Zanger, za]

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