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Sprengung bei Kestert


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Mittelrhein. Am vergangenen Montag, 15. März, haben sich auf der Höhe von Kestert Felsplatten und Ge­röll aus einem Felsen gelöst. An die 5.000 Kubikmeter Felsgeröll stürzten zu Tal über Bahngleise und Bundesstraße. Die stark frequentierte Güterzugstrecke ist einer Katastrophe nur knapp entgangen. Glücklicherweise war zur Zeit des Unglücks kein Zug auf der Strecke und die Bundesstraße 42 wurde lediglich von einer Staub- und Feingeröllwolke stark verschmutzt, es gab keine Verletzte.

Am vergangenen Wochenende haben Experten noch etwa 1.500 Kubikmeter Felsen zusätzlich abgesprengt, weil weitere Erdrutsche drohten. Die Hauptsprengung erfolgte am Samstagmittag mithilfe von 15 Bohrlöchern, jeweils bis zu vier Meter tief. Die Nachkon­trolle, die von einem eigens eingesetzten Hubschrauber aus erfolgte, ergab, dass weitere Sprengungen notwendig sind, die am Sonntag ausgeführt wurden. Neben den Räumungsarbeiten muss nun der verbleibende Felsen stabilisiert werden. Der Bahnverkehr wird aktuell auf die linksrheinische Bahnstrecke umgeleitet, auch die Bundesstraße ist für den Verkehr gesperrt, solange weiterhin die Gefahr von Felsbruch besteht beziehungsweise die Strecke nicht vollständig von Schmutz und Geröll befreit wurde.

Im Mittelrheintal kommt es immer wieder zu Hangrutschen. Als Ursache für den neuesten Felsrutsch werden die starken Regenfälle der vorherigen Tage vermutet. An der Unglücksstelle befindet sich ein alter Steinbruch, vermutlicherweise ist zwischen den Gesteinsschichten im Laufe der Zeit Wasser eingedrungen und hat die Verbindung der Gesteinsschichten gewissermaßen unterspült und gelöst.

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Fotos und Video RHA

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