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Deutschland rettet Lebensmittel! – Jetzt Aktionen einreichen

BMEL. Vom 29. September bis 6. Oktober initiieren „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Landesministerien bereits zum zweiten Mal die bundesweite Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ mit spannenden Aktionen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Ab sofort können Kommunen, Unternehmen, Vereine, Initiativen, Organisationen und Privatpersonen aus allen Bereichen entlang der Lebensmittelversorgungskette auf www.deutschland-rettet-lebensmittel.de ihre Aktionen eintragen. Im vergangenen Jahr fanden im Rahmen der Aktionswoche bundesweit über 120 solcher Aktionen statt. Hinzu kamen zahlreiche Aktivitäten auf Social Media und in vielen Gastronomieunternehmen. 

Deutschland rettet Lebensmittel! – Jetzt Aktionen einreichenBundesernährungsministerin Julia Klöckner: „Lebensmittel wertschätzen statt wegwerfen – dafür wollen wir mit unserer Aktionswoche Bewusstsein schaffen. Denn während weltweit rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im Müll landet, hungern über 700 Millionen Menschen. In unseren Lebensmitteln stecken kostbare Ressourcen – Wasser, Energie, Rohstoffe, aber auch Arbeitskraft, Sorgfalt und Herzblut. Lebensmittelverschwendung ist für mich schlichtweg nicht vertretbar – weder ökologisch, ökonomisch noch ethisch. Deshalb haben wir uns verpflichtet, die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Handels- und Verbraucherebene zu halbieren und entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette zu reduzieren. Mit unserer Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung gehen wir das an!“

Wie vielfältig die Aktionen der Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ sein können, zeigen bereits erste eingereichte Aktionen aus Bundesländern wie Niedersachsen, Thüringen oder Baden-Württemberg.

Die Volkshochschule Stuttgart bietet im Rahmen der Aktionswoche einen Workshop an: Gemeinsam lernen die Teilnehmenden, wie sie die Haltbarkeit ihrer Lebensmittel überprüfen können und welche ausgefallenen Gerichte sich aus altem Brot oder schrumpeligem Obst zaubern lassen. 

Etwa 500 Kilometer entfernt ruft die Verbraucherzentrale Sachsen zum Tag der Schulverpflegung dazu auf, Essensreste, die in der Mensa entstehen, zu wiegen. Mit einem begleitenden Materialpaket und in einem Workshop möchte sie so das Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Schülern, Lehrenden und Mitarbeitenden stärken. 

Auch in Thüringen wird der Tag der Schulverpflegung begangen. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen bietet Unterrichtsmaterialien sowie Vor-Ort-Unterstützung für verschiedene Aktionen an – vom Abfallmessen bis hin zur Lebensmittelretter-Ausbildung.

„Trotz der besonderen Corona-Situation stellen wir fest, dass die Menschen kreative Lösungen entwickeln, um das Thema Lebensmittelwertschätzung auf die Agenda zu rufen. Es freut uns zu sehen, mit welchem Engagement und welchen spannenden Ideen sich beteiligt wird“, sagt Felicitas Arndt von der Koordinierungsstelle „Zu gut für die Tonne!“ 

Die Aktionswoche für mehr Lebensmittelwertschätzung ist eine gemeinsame Initiative des BMEL mit „Zu gut für die Tonne!“ und den Ministerien der Länder. Sie ist Teil der Umsetzung der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung des BMEL. 

Weitere Infos unter www.deutschland-rettet-lebensmittel.de und in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #DeutschlandRettetLebensmittel.

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