Start Aktuell Corona Wir sind stark, wir halten durch

Wir sind stark, wir halten durch

Region. Der Kampf gegen die rasante Verbreitung des Coronavirus hat zu gravierenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens geführt. Industrielle Produktionsprozesse werden heruntergefahren und teilweise eingestellt, viele Geschäfte bleiben vorerst geschlossen, Schulen und Kitas ebenso. Auch wenn es einige Branchen gibt, die von der Coronakrise zumindest vorübergehend profitieren, steht fest, dass unsere Wirtschaft in eine tiefe Rezession gerät.

Wir werden uns vermutlich trotz noch nie dagewesener Rettungspakete damit abfinden müssen, dass Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und real sinkende Löhne und Gehälter Dauerthemen der kommenden Jahre sind. Bei uns in der Region geht es wie überall auf der Welt jetzt aber zunächst darum, dass wir das Virus besiegen, alles andere wird folgen, sobald sich der „Staub“ der Pandemie gelegt hat.

Unser starkes Gemeinwesen, unser soziales Miteinander, unsere Geduld und Vernunft sind gefordert. Wir müssen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen und helfen, um diese schwierige Zeit gut zu meistern. Ein-Personen-Betriebe, Kleinunternehmen und Einzelhandel: Gemeinsam stehen wir in der Verantwortung, sie nicht im Stich zu lassen. Gefragt sind pfiffige Ideen, die dem heimischen Gewerbe helfen. Für eine in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie dagewesene Ausnahmesituation sorgen die Maßnahmen gegen das Coronavirus auch im Privatleben. Wir sind weitestgehend häuslich isoliert. Das ist ungewohnt und nicht ganz einfach. Aber: Wir sind stark, wir halten das durch.

Einschränkungen eröffnen auch Chancen
WandernDas Wegfallen des kompletten kommerziellen und ehrenamtlichen Freizeitangebots und die dringende Empfehlung, sich möglichst viel in den eigenen vier Wänden aufzuhalten, trifft uns unvorbereitet. Die verordneten Einschränkungen sorgen für ein mulmiges Gefühl, bei einigen auch für Angst. Wir spüren bereits nach kurzer Zeit, dass uns „die Decke auf den Kopf“ fällt.  Die Coronakrise wird zum Stresstest für die Psyche. Das RHA-Team will aber Mut machen. Wir wollen zeigen, dass in der Krise auch eine Chance liegt. Deshalb machen wir Vorschläge, wie man die Zeit des Ausnahmezustands sinnvoll nutzen kann. Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind herzlich aufgefordert, uns Ihre Tipps zu schicken, mit denen Sie die ungewohnte Zeit meistern.

Bücher lesen: Egal ob tagsüber oder am Abend nach der Arbeit oder nach  der Betreuung der eigenen Kinder: Beim Lesen kann man den Alltag wunderbar hinter sich lassen und in eine coronafreie Welt eintauchen. Zugleich ist das Lesen bestes Training für unser Gehirn.

Spielen: Würfel-, Strategie- und Kartenspiele sind bester Zeitvertreib. Viele Spiele funktionieren auch hervorragend zu zweit. Ist man alleine, bietet sich auch das Legen einer Patience an. Pfiffig: Beispielsweise über whatsApp-Video mit Freunden in anderen Haushalten/Städten gemeinsam spielen. Unser Tipp: „Stadt, Land, Fluss“.

Musik hören: Die Älteren erinnern sich noch an die gute alte Radio-Zeit mit Wunschkonzerten und herrlicher Unterhaltung durch die Moderatoren. Auch wenn heute das Radio nicht mehr den Stellenwert früherer Zeiten hat und eher für Dauerberieselung sorgt: Es gibt noch gute Radio-Sendungen und gute Moderatoren. Unser Tipp: Talk mit Thees auf SWR 3 am Sonntagmorgen.

Kochen: Kitas und Schulen sind geschlossen, viele Erwachsene arbeiten im Home-Office oder sind wegen geschlossener Betriebe beziehungsweise Kinderbetreuung zuhause. Umfragen zeigen: Es wird wieder wie in guten alten Zeiten gekocht und als Familie gemeinsam gegessen. Gemeinsame Mahlzeiten sind eine tolle Gelegenheit, die Familie wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Und auch beim Kochen können alle gemeinsam mitmachen.

Aufräumen und ausmisten: Im Keller, auf dem Speicher und auch im Büro kann man endlich das machen, wovor man sich schon länger mangels Zeit gedrückt hat: gründlich aufräumen.

Renovieren und Ausbesserungen: In der eigenen Wohnung oder im Haus gibt es immer was zu tun, doch leider hat man im Alltag oft zu wenig Zeit. Jetzt, da Lokale und Restaurants geschlossen sind und das kulturelle Leben ruht, bietet es sich an, dass man zuhause Hand anlegt.

Yoga und Ausdauersport: Endlich können all diejenigen, die Yoga-Kurse besucht haben, Yoga in den eigenen vier Wänden praktizieren und damit Ruhe und Kraft tanken. So bewältigt man die psychischen Belastungen durch die Coronakrise leichter. Und Jogging oder Radfahren in der frischen Luft stärkt nicht nur das Herz-Kreislaufsystem. Der Ausdauersport macht uns auch mental fit.

Stricken: Für bekennende Strickliebhaber gibt es nichts Entspannenderes. Nicht nur Klopapier war zuletzt ein Renner, auch Wolle. Gut möglich, dass wir viele schöne Stricksachen sehen werden, sobald sich das Coronavirus verzogen hat.

Telefonieren und Schreiben: Das direkte soziale Miteinander ist zurzeit stark eingeschränkt. Jetzt ist Zeit zum telefonieren, facetimen, skypen und whatsAppen. Und – auch das wissen nur noch die Älteren – Briefe schreiben und lesen. Das ist eine wunderbare und sehr persönliche Form der Kommunikation. Herrlich entschleunigend und „unvergänglich“. Denn Briefe sind kleine Kostbarkeiten, die man nicht so einfach wegwirft.

Gartenarbeit: Endlich hat man etwas mehr Zeit für die Arbeit im Garten. In der frischen Luft vergisst man alle Sorgen, die man sich wegen der Coronakrise macht. Stattdessen erfreut man sich an der Natur.

Gedanken an die Zukunft
Wir sind durch das Coronavirus ausgebremst. Ein RHA-Tipp:  Denken Sie darüber nach, was Sie zurzeit am meisten vermissen. Der RHA-Redakteur hat sich beispielsweise vorgenommen, mit seinen besten Bekannten gemütlich essen zu gehen und dabei ein herrlich frisch gezapftes Bier zu trinken. Die Verabredung steht bereits, jetzt muss nur noch das Coronavirus verschwinden. Doch daran arbeiten wir ja alle gemeinsam.

Was mache ich zu Hause und in meiner Freizeit?
• Bücher lesen
• Gartenarbeit
• Terrasse und Balkon
• Regale und Schränke aufräumen
• Renovieren, Tapezieren
• Entspannen, Musik hören
• Puzzeln, Hörbücher
• Zeitung lesen, auch online
• alte Fotoalben schauen
• etwas Sport treiben
• Kochen und backen
• Zeit mit der eigenen Familie verbringen und wieder gemeinsam essen
• Wandern und spazieren gehen (alleine)

[za]

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