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Bundestagskandidat Michael Maurer – SPD

Bundestagskandidat Michael Maurer – SPDMichael Maurer, Vater von zwei Kindern und Großvater von drei Enkeln, lebt mit Partnerin in Simmern. Nach Abitur Ausbildung zum Journalisten, viele Jahre Redaktionsleiter in verschiedenen Redaktionen der Rhein-Zeitung (unter anderem in Simmern), Medienreferent und Landesgeschäftsführer der SPD Rheinland-Pfalz, Pressesprecher in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz bei Kurt Beck und Malu Dreyer, heute im Mainzer Innenministerium für die Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit Ruanda zuständig.

Seit gut 45 Jahren Mitglied der SPD, viele Jahre Kreisvorsitzender, seit zwölf Jahren Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Hunsrück-Kreis. Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt, Sportverein, Karnevalsvereine, viele Jahre aktiver Karnevalist.

  1. Warum kandidieren Sie für den Deutschen Bundestag? 

Die Entscheidung, für den Bundestag zu kandidieren, ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit Genossinnen und Genossen in der SPD – und zwar auf Orts-, Kreis-, Wahlkreis und Landesebene. Die Corona-Krise mit gravierenden Auswirkungen vor allem für die so genannten „kleinen Leute“ hat mich in meiner Entscheidung letztlich bestärkt. Jetzt will ich mich im Bundestag für diejenigen Menschen einsetzen, denen es weniger gut geht als mir. Ich will, dass es in unserem Land gerechter zugeht. Dass die Menschen sicher und gut leben.

  1. Nennen Sie drei bis vier Punkte, die aus Ihrer Sicht für den Wahlkreis relevant sind und für die Sie sich in Berlin stark machen wollen.

Grundsätzlich müssen in den ländlichen Gebieten in den wichtigsten Bereichen gleichwertige Lebensverhältnisse wie in urbanen Regionen geschaffen werden. Dazu zähle ich insbesondere die Digitalisierung, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum und eine umfassende Gesundheitsversorgung und gute Pflege im Alter.

Wir brauchen flächendeckend schnelles Internet und dringend die Beseitigung von Funklöchern im Mobilfunk. Damit schaffen wir auch Grundlagen für den Ausbau der Wirtschaft und sorgen so für neue Arbeitsplätze in unserer ländlichen Region.

Wir müssen dafür sorgen, dass junge Menschen bezahlbaren und anständigen Wohnraum finden. Bezahlbarer, attraktiver Wohnraum stoppt die Landflucht.

Die Gesundheitsversorgung und eine gute Pflege im Alter müssen im ländlichen Raum sichergestellt werden. Letztlich gehören sie nach meiner Auffassung in staatliche Hände. Das ist wie mit der Bildung – Gesundheitsversorgung darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Und da haben wir zunehmend Nachholbedarf.

  1. Welche Themen müssen angepackt werden, damit Deutschland eine gute Zukunft hat?

Bundestagskandidat Michael Maurer – SPDNeben den von mir genannten Punkten für den Wahlkreis, geht es darum, gerade die Menschen mit niedrigeren oder mittleren Einkommen in den Fokus der Politik zu stellen. 

Die Corona-Krise hat uns deutlich gezeigt, wie sehr wir alle auf die Arbeit derjenigen angewiesen sind, die nur geringes Einkommen haben. Ob Kassiererinnen im Supermarkt, Lkw- oder Busfahrer, Reinigungskräfte, Erzieherinnen oder die Pflegekräfte – sie alle verdienen mehr Anerkennung, gute Einkommen und gute Arbeitsbedingungen. 

Natürlich wird der Klimaschutz eine wichtige Rolle spielen, und die SPD steht für einen Stopp des Klimawandels. Spätestens 2045 wollen wir klimaneutral wirtschaften.In den kommenden Jahren wird uns aber auch die Beseitigung der Schäden durch die Flutkatastrophe fordern. Der Wiederaufbau von Infrastruktur, Häusern, Unternehmen und anderen Einrichtungen wird Jahre dauern. Die Beseitigung der Auswirkungen dieser Katastrophe wird uns noch lange fordern und viele andere Themen überlagern.

  1. In welcher Koalition glauben Sie lassen sich diese Themen am besten umsetzen?

Persönlich präferiere ich eine rot-grüne Koalition. Rheinland-Pfalz beweist aber, dass auch eine Ampel-Regierung funktioniert. 

  1. Was muss für den Umwelt- und Klimaschutz mit höchster Priorität getan werden? 

Den Klimawandel zu stoppen, ist eine Menschheitsaufgabe. Unsere Politik richtet sich nach dem Klimaabkommen von Paris: Wir müssen die globale Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzen. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist Ende nächsten Jahres bereits vollzogen. Auch der Kohleausstieg ist beschlossene Sache. Dabei gilt, je schneller der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erfolgt und je schneller die nötigen Stromleitungen und Verteilnetze gebaut werden, desto eher kann auf fossile Energieträger verzichtet werden.

  1. Die Übernahme der Taliban in Afghanistan sorgt weltweit für Entsetzen. Wie positionieren Sie sich zu „Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland?“

Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Flüchtlinge in die Nachbarstaaten flieht und dort zunächst einmal verbleibt. Hier muss die internationale Gemeinschaft dringend und schnell den betreffenden Staaten und den Geflüchteten vor Ort bestmöglich helfen. Der Druck, der von der Fluchtbewegung ausgeht, wird aber schnell an der europäischen Außengrenze wahrnehmbar sein. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten, also auch Deutschland, müssen sich darauf umgehend vorbereiten.

Deutschland darf sich der Aufnahme von weiteren Flüchtlingen nicht verschließen. Nachhaltigen Frieden wird es in Afghanistan jedoch nur durch eine politisch ausgehandelte Lösung geben können. Die Gespräche hierüber sind bislang sehr mühsam und leider immer wieder von Rückschlägen gekennzeichnet. Ich sehe hierzu aber keine Alternative.

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