Start Aktuell Bundestagskandidat Julian Joswig – DIE GRÜNEN

Bundestagskandidat Julian Joswig – DIE GRÜNEN

Julian JoswigBad Salzig. Geboren in Boppard, aufgewachsen in Bad Salzig, Abitur am Kant-Gymnasium in Boppard (erster Kontakt zur Politik als Schülersprecher), Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der WHU in Vallendar (Auslandssemester in Ankara), Master in Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität Mailand, Master in internationalen Beziehungen an der Sciences Po Paris, verschiedene Berufserfahrungen gesammelt, unter anderem im Familienbetrieb, aktuell tätig als Projektentwickler für Bundesministerien und -behörden, Kreisvorstandsmitglied der GRÜNEN Rhein-Hunsrück, auf Landes- und Bundesebene im Bereich der Wirtschaftspolitik aktiv, Mitarbeit am neuen Koalitionsvertrag für Rheinland-Pfalz, Bundestagskandidat im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück sowie auf dem aussichtsreichen Platz 6 der Landesliste.

1. Warum kandidieren Sie für den Deutschen Bundestag?

Es ist höchste Zeit, den GroKo-Stillstand zu beenden und eine mutige Politik des Aufbruchs umzusetzen! Unser Land steht vor enormen Herausforderungen und braucht kluge Ideen, um den Klimawandel in den Griff zu kriegen, die Digitalisierung anzupacken und den demografischen Wandel zu schultern. Als junger Abgeordneter will ich die Zukunft unserer einzigartigen Region aktiv gestalten und meine Ideen einbringen, um das Leben der Menschen vor Ort zu verbessern.

2. Nennen Sie drei bis vier Punkte, die aus Ihrer Sicht für den Wahlkreis relevant sind und für die Sie sich in Berlin starkmachen wollen.

1) Klima- und Umweltschutz vor Ort umsetzen: Unsere Wiesen und Wälder, der Rhein und die Mosel brauchen mehr Schutzmaßnahmen für eine gesunde Zukunft. Wir müssen unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen, denn sie beschützen auch uns. 

2) Unterstützung von mittelständischen Betrieben: Die Wirtschaft spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg in ein nachhaltiges Morgen. Als Betriebswirt will ich die Unternehmen bei der Modernisierung unterstützen und überflüssige Bürokratie abbauen. Gerade den Kulturbetrieb und die Tourismusbranche hat die Pandemie hart getroffen.

3) Investitionen in die regionale Daseinsvorsorge: Egal wo man lebt, soll es eine gute medizinische Versorgung, attraktive Mobilitätsangebote und schnelles Internet geben. Jeder hat ein Anrecht auf einen starken Staat vor der Haustür.

3. Welche Themen müssen angepackt werden, damit Deutschland eine gute Zukunft hat?

Deutschland muss endlich Tempo machen beim Klimaschutz, um den gesellschaftlichen Wohlstand von morgen und unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Das Erreichen der Pariser Klimaziele ist kein Selbstzweck, ein „weiter so“ gefährdet die Existenz von Natur und Mensch. Darüber hinaus hat unser Land bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, dem Breitbandausbau und auch der digitalen Bildung viele Jahre verschlafen – hier muss viel nachgeholt werden, damit wir nicht weiter abgehängt werden. 

Damit einher geht der Abbau von überflüssiger Bürokratie und Regulierung. Ein weiteres, überfälliges Thema ist die Reform unserer Altersvorsorge. Wir GRÜNE wollen diese mit einem Bürgerfonds nach skandinavischem Modell ergänzen und somit das Rentenniveau stabilisieren und die Gesellschaft entlasten.

4. In welcher Koalition, glauben Sie, lassen sich diese Themen am besten umsetzen?

Zunächst einmal muss die GroKo – ein Bündnis, das für Stillstand und politische Ambitionslosigkeit steht – endlich aufgebrochen werden. Es braucht dringend eine grüne Regierungsbeteiligung, um bei den wichtigen Zukunftsthemen, vor allem beim Klimaschutz, endlich voranzukommen! Rechnerisch und politisch durchsetzbar kann ich mir aktuell nur eine „Ampel“ oder „Jamaika“ vorstellen – für zukunftsfähige Politik braucht es in jedem Fall ein starkes grünes Ergebnis, dafür kämpfe ich.

5. Was muss für den Umwelt- und Klimaschutz mit höchster Priorität getan werden?

Julian Joswig

Deutschland muss den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern, die Kapazitäten für Stromspeicherung und -transport ausbauen, den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen und die Wasserstoffproduktion stärken. Wichtig ist vor allem, dass Klimaschutz auch sozial gerecht gestaltet wird. Private Haushalte sollen deshalb ein zusätzliches Energiegeld erhalten und auch Betriebe bei der ökologischen Modernisierung unterstützt werden, etwa durch Investitionsanreize und attraktive Abschreibungsmöglichkeiten.

6. Die Übernahme der Taliban in Afghanistan sorgt weltweit für Entsetzen. Wie positionieren Sie sich zur Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland?

Die Grüne Bundestagsfraktion hatte bereits im Juni einen Antrag zur Evakuierung der afghanischen Ortskräfte gestellt, CDU/CSU und SPD hatten ihn aus Prinzip abgelehnt – ein gravierender Fehler! Was die GroKo sich geleistet hat, ist ein außen- und sicherheitspolitisches Desaster. Natürlich müssen wir jetzt schauen, dass wir diejenigen retten, die besonders vor den Taliban gefährdet sind. Zugleich wird dies mit jedem Tag schwerer und aussichtsloser, umso bitterer ist das Versagen unserer Regierung.

Name: Julian Joswig
Partei: Bündnis 90/Die Grünen
Beruf: Projektentwickler für Bundesministerien
Alter: 27
Listenplatz: 6
Wohnort: Bad Salzig

Kontaktdaten

Web: www.joswig.eu
Telefon: 01575 2229482
E-Mail: julian.joswig@gruene-rh.de
Twitter: @JoswigJulian
Instagram: @JulianJoswig

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