Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist für viele undenkbar. In Deutschland werden auch in diesem Jahr wieder die meisten Familien besinnliche Stunden und Tage unter einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum verbringen. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger rechnet damit, dass bis zu 25 Millionen bis zum Fest verkauft werden. Traditionell beginnt der Verkauf der Bäume Anfang Dezember, rund um den dritten Advent herrscht die größte Nachfrage.
Noch immer ist es mehrheitlich so, dass die gekauften Bäume erst kurz vor dem Fest – oft erst an Heiligabend – ins Haus geholt und rechtzeitig zur Bescherung fertig geschmückt werden. In einigen Regionen, etwa in der Hauptstadt Berlin, ist es aber nicht ungewöhnlich, dass Weihnachtsbäume bereits zu Beginn der Adventszeit in den Wohnungen aufgestellt werden.
Nordmanntanne beliebt
Die beliebteste Weihnachtsbaumart ist und bleibt die Nordmanntanne. Der Grund dafür, dass rund 90 Prozent der Weihnachtsbäume in Deutschland Nordmanntannen sind, ist einfach zu erklären. Die Bäume sind bekannt für ihren geraden Wuchs und ihre gleichmäßig angeordneten Zweige. Außerdem sind die weichen Nadeln außergewöhnlich lange „haltbar“, ein frühzeitiges Rieseln bleibt selbst in gut beheizten Wohnzimmern aus. Ohne Probleme kann die Nordmanntanne bis zum Tag „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar stehen bleiben. Im Beliebtheitsranking folgen der Nordmanntanne, die Blaufichte und die Rotfichte.
Preise leicht gestiegen
Die Preise für Weihnachtsbäume sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Doch trotz der gestiegenen Personal- und Transportkosten müssen die Kunden nur rund einen Euro pro Meter mehr ausgeben als 2024. Der Preis für eine Nordmanntanne beträgt pro Meter zwischen 22 und 32 Euro. Blaufichten (13 bis 18 Euro pro Meter) und Rotfichten (10 bis 15 Euro pro Meter) sind deutlich günstiger.
Regionale Bäume im Trend
Die große Mehrheit der Weihnachtsbäume stammt aus Deutschland, aber auch aus Skandinavien wird ein Teil importiert. Wer im Welterbetal einen Weihnachtsbaum sucht, der kann Baumärkte und Discounter ansteuern. In unserer ländlich geprägten Region bietet sich aber auch die Chance, bei Forstämtern, landwirtschaftlichen Betrieben und privaten Anbietern Bäume zu kaufen, die aus der heimischen Region stammen und garantiert frei von Pestiziden sind. Ein weiterer Vorteil: Diese regionalen Bäume sind erst kurze Zeit vorher gefällt worden und kommen „frisch“ und damit wohlduftend ins Haus. Sehr beliebt ist auch die Möglichkeit, den ausgesuchten Baum direkt selbst vor Ort zu schlagen. Oft werden nach der Arbeit noch ein Glühwein und ein kleiner Imbiss angeboten. Das Aussuchen des Baumes, das Fällen und das Zusammensein sind ein Erlebnis für die ganze Familie.
Durstige Bäume
Weihnachtsbäume, die erst zum Heiligen Abend aufgestellt werden, sollte man im Transportnetz kühl und stehend lagern und idealerweise in einen Eimer Wasser stellen. Und wenn die Festtage vorbei sind, darf man den Baum auf keinen Fall wild entsorgen und stattdessen darauf warten, bis er von Feuerwehr oder örtlichen Vereinen vor der Haustür abgeholt wird.
Weihnachtsbaumanbieter mit deren Verkaufs- und Abholterminen finden Sie unter anderem in Ihrem RHA.

