Region. Seit Beginn des Ukrainekrieges ist das Wort Resilienz stän­dig in den Medien. Die Ukrainer wer­den für ihre Resilienz bewun­dert. Resilienz heißt vie­les, es heißt unter ande­rem auch Akzeptanz der unab­än­der­li­chen Gegebenheiten, Lösungsorientierung und Netzwerkorientierung. Wir haben ein schö­nes Beispiel dafür:

Im Kriegsgebiet sind vie­le Zahnarztpraxen zer­stört. Deshalb wur­de aus den Niederlanden eine mobi­le Zahnarztpraxis in einem Lkw gespen­det, in der drei Behandlungsplätze ein­ge­baut sind. Sie fährt hin­ter der Frontlinie ent­lang. Die Termine wer­den per App bekannt gege­ben. Diese Praxis benö­tigt Personal und sie braucht Strom. Strom ist wegen der stän­di­gen Angriffe auf die Energieinfrastruktur so knapp in der Ukraine, dass er nur noch stun­den­wei­se zur Verfügung ste­hen kann, oft­mals nur noch zwei Stunden pro Tag. Nicht immer dann, wenn die mobi­le Zahnarztpraxis da ist. Die Aktion Direkthilfe konn­te hier Abhilfe schaf­fen und hat  einen Transporter für 7.500 Euro gekauft, der das Personal und auch Materialnachschub zur mobi­len Zahnarztpraxis bringt. Damit die Zahnarztpraxis unab­hän­gig vom nicht vor­han­de­nen Strom arbei­ten kann, wur­de in der Ukraine ein Anhänger für 500 Euro dazu­ge­kauft, auf dem der eben­falls für 4.150 Euro erwor­be­ne gro­ße Stromgenerator mit­ge­führt wer­den kann. Die Praxis ist jetzt unab­hän­gig vom öffent­li­chen Stromnetz und damit jeder­zeit ein­satz­be­reit. Die Aktion Direkthilfe freut sich, dass mit dem Erlös aus dem Konzert mit den Mainzer Hofsängern eine sol­che Komplettlösung ermög­licht und vie­len Menschen damit gehol­fen wer­den kann.

Die Frühjahrssammlungen fin­den im April am 16. in Spay, am 17. in Buchholz, am 18. in Moselweiß, am 24. in Brey und am 25. in Rhens und Waldesch statt. Alles Nähere unter www​.akti​on​-direkt​hil​fe​.de.