Boppard. Mit einem gro­ßen Sommerfest fei­er­te das Altenzentrum Haus Elisabeth sein 50-jäh­ri­ges Bestehen. Neben Bewohnerschaft und Gästen des Hauses begrüß­te Einrichtungsleiter Armin Stelzig auch zahl­rei­che Vertreter der Trägerin Stiftung Bethesda-St. Martin, der Stadt und vie­ler Partner. Das Haus ist neben den ande­ren Altenhilfeeinrichtungen der Gemeinde fes­ter und ver­läss­li­cher Bestandteil im Gemeinwesen und in der gemein­de­na­hen Versorgung pfle­ge­be­dürf­ti­ger Menschen. Das Motto „Heim in der Heimat“ ist kei­ne lee­re Worthülse.

50. Jahre Altenzentrum Haus ElisabethNach umfang­rei­cher Planung unter Leitung der dama­li­gen Vorsitzenden der Stiftung Bethesda-St. Martin, Elisabeth Meyer-Bothling, nahm Haus Elisabeth am 15. Januar 1976 sei­nen Betrieb auf. Über 50 Jahre ent­wi­ckel­te sich das Altenwohnheim zu einer moder­nen Pflegeeinrichtung. Vorstandsvorsitzender Werner Bleidt rech­ne­te vor, dass mehr als 3.000 Menschen das Haus Elisabeth in den ver­gan­ge­nen 50 Jahren bewohn­ten. „Haus Elisabeth bie­tet Unterstützung in der wich­ti­gen Lebensphase“, so Geschäftsführer Stefan Feld. Er brach­te das Bild des alten Baumes, der über ein lan­ges Leben gewach­sen ist und heu­te Halt gibt. Damals wie heu­te steht der Mensch im Mittelpunkt, damals wie heu­te ist das Altenzentrum ein offe­nes und gast­freund­li­ches Haus. Der regel­mä­ßi­ge Besuch der Schüler der Berufsbildenden Schulen ist dafür nur ein Beweis. Das star­ke ehren­amt­li­che Engagement in vie­len Bereichen, von der Mahlzeitenhilfe über die Mitarbeit in der sozia­len Betreuung bis zu den zahl­rei­chen Veranstaltungen, zeigt, dass das Altenzentrum Haus Elisabeth weit­hin aner­kannt ist.

Für sei­ne Trägerin, die Stiftung Bethesda-St. Martin, war es 1976 der Aufbruch in eine neue Zukunft, war die Altenarbeit eben­so neu­es Arbeitsfeld wie eini­ge Jahre spä­ter die Neuausrichtung in der Arbeit mit psy­chisch erkrank­ten Menschen. „Haus Elisabeth ist fes­ter Bestandteil der Stiftung Bethesda-St. Martin und kann sich der Solidarität der Trägerin und ihrer Einrichtungen sicher sein“, so Vorstand Werner Bleidt.

Ob der Name der Einrichtung auf sei­ne Gründerin Elisabeth Meyer-Bothling oder die Hl. Elisabeth von Thüringen zurück­geht, darf bei der geleb­ten Nächstenliebe getrost offen­blei­ben. Herzlichkeit im Umgang zwi­schen Mitarbeitenden, Bewohnerschaft und Gästen prägt das Haus. Dies hob beson­ders Kurzzeitpflegegast Helmut Herrmann her­vor. Als lang­jäh­ri­ger Schulleiter in Boppard kennt er die Einrichtung aus nächs­ter Nähe und lobt das Haus für sei­ne Arbeit.

Den Festtag hat­ten Pfarrerin Regina Brüggemann, Pfarrer Gustav Wezel und Pastor Hermann-Josef Ludwig mit dem Gottesdienst eröff­net. Grußworte spra­chen Pfarrer Rolf Stahl, Vorsitzender des Stiftungsrates, Stefan Feld, Geschäftsführer der Bethesda-St. Martin gGmbH, Werner Bleidt, Vorstand der Stiftung Bethesda-St. Martin, Bürgermeister Jörg Haseneier und Dr. Gerd Loskant, Vorsitzender des Heimbeirates.

Kooperationspartner aus dem Gesundheitsbereich, aber auch Schwestereinrichtungen wie die Bopparder Rheinwerkstatt sowie der Förderverein waren mit Informationsständen ver­tre­ten. Bei som­mer­li­chen Temperaturen durf­ten küh­le Getränke und ein reich­hal­ti­ges Angebot für Leib und Magen nicht feh­len. Hüpfburg und Kinderschminken sorg­ten neben der Musik von „Hinnerschd de Verreschd“, dem Mittelrheinischen Jugendblasorchester und DJ Henri für Kurzweil und reich­lich gute Laune.